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ASPIRIN plus C Brausetabl.
PZN: 3464237
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BAYER SELBSTMEDIKATION

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Preis inkl. 19 % MwSt., exkl.

ASPIRIN plus C Brausetabl.
Falls nicht anders verordnet:
1. Kinder von 9-12 Jahre:
1 bis zu 3mal täglich 1 Brausetabletten (1 bis zu 3mal 400 mg ASS 240 mg Ascorbinsäure), im Abstand von 4-8 Stunden.

2. Erwachsene und Jugendliche:
1 bis zu 3mal täglich 1-2 Brausetabletten (1 bis zu 3mal 400-800 mg ASS 240-480 mg Ascorbinsäure), im Abstand von 4-8 Stunden.

Art und Dauer der Anwendung:
- Die Brausetabletten in Flüssigkeit auflösen und trinken. Die Einnahme sollte nicht auf nüchternen Magen erfolgen.
- Das Arzneimittel soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.

Hinweise:
- Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalten der Kopfschmerzen führen können.
- Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination aus Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure.
Acetylsalicylsäure gehört zur Gruppe der säurebildenden nichtsteroidalen Antiphlogistika mit analgetischen, antipyretischen und antiphlogistischen Eigenschaften. Ihr Wirkungsmechanismus beruht auf der irreversiblen Hemmung von Cyclo-Oxygenase- Enzymen, die an der Prostaglandinsynthese beteiligt sind.
Acetylsalicylsäure hemmt außerdem die Thrombozytenaggregation, da sie die Synthese von Thromboxan A2 in den Thrombozyten blockiert.
Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Acetylsalicylsäure zeigte Ascorbinsäure in klinischen Studien Hinweise auf eine protektive Wirkung bezüglich Acetylsalicylsäure-induzierter Magenläsionen.
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, schmerzhafte Beschwerden, die im Rahmen von Erkältungskrankheiten auftreten
- Fieber.

Hinweise:
- Acetylsalicylsäure soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
- Das Arzneimittel soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure oder einen der sonstigen Bestandteile
- wenn in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise allergisch reagiert wurde
- bei akuten Magen- und Darmgeschwüren
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
- bei Leber- und Nierenversagen
- bei schwerer nicht eingestellter Herzinsuffizienz
- in Kombination mit Methotrexat 15 mg oder mehr pro Woche.

Das Arzneimittel sollte mit Vorsicht und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden:
- bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
- bei Bestehen von Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen
- bei gleichzeitiger Therapie mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln
- bei Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen- Darmblutungen in der Vorgeschichte
- bei eingeschränkter Leber - und Nierenfunktion
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. Zahnextraktionen); es kann zur Verlängerung der Blutungszeit kommen.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei hierfür gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Wegen des Gehaltes an Ascorbinsäure sollte das Arzneimittel mit Vorsicht und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
- Oxalat-Urolithiasis
- Eisen-Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochomatose)

Schwangerschaft Stillzeit
Es gibt Hinweise, dass Arzneistoffe, die die Cyclooxygenase Prostaglandinsynthese hemmen, durch einen Effekt auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität hervorrufen können. Diser Effekt ist nach Absetzen der Behandlung reversibel.

Schwangerschaft
- Aus epidemiologischen Studien liegen widersprüchliche Ergebnisse im Hinblick auf einen Zusammenhang zwischen einer Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) in der Frühschwangerschaft und einem erhöhten Risiko für Fehlbildungen (Gaumenspalten, Herzmissbildungen) vor, jedoch scheint dieses Risiko im therapeutischen Dosisbereich gering zu sein. Analgetisch wirkende ASS-Dosierungen können bei der Einnahme im letzten Trimenon der Schwangerschaft durch eine Hemmung der Prostaglandinsynthese zu einer Verlängerung der Gestationsdauer, einer Wehenhemmung und ab der 28.-30. Schwangerschaftswoche zu einem vorzeitigen Verschluss des Ductus arteriosus führen. In diesen Dosierungen ist außerdem mit einer erhöhten Blutungsneigung bei Mutter und Kind sowie bei der Einnahme kurz vor der Geburt vermehrt mit intracranialen Blutungen bei Frühgeborenen zu rechnen.
- Tierexperimentelle Studien haben für Salicylate Reproduktionstoxizität gezeigt.
- Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthese-Hemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel im 1.und 2. Trimenon nicht eingenommen werden.
- Eine Einnahme im letzten Trimenon ist kontraindiziert.

Stillzeit
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte dennoch abgestillt werden.
Häufige unerwünschte Wirkungen ( = 1% und 10%):
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen ( = 0,1% und 1%):
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

Seltene unerwünschte Wirkungen ( = 0,01% und 0,1%):
- Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magen-Darmgeschwüre, die sehr selten zur Perforation führen können.
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme) eventuell mit Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, anaphylaktischem Schock, Quincke-Ödeme vor allem bei Asthmatikern.

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen inkl. Einzelfälle ( 0,01%):
- Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.

Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
- Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und mentale Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.
- Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
Die folgenden Hinweise sollen Ihnen bei der Anwendung des Arzneimittels helfen und auf die wichtigsten Punkte eingehen, die Sie beachten müssen. Sie sollen und können aber den Beipackzettel, der jedem Arzneimittel beiliegt, nicht ersetzen. Daher sollten Sie diesen, bevor Sie das Medikament zum ersten Mal anwenden, sorgfältig lesen.
Falls Sie noch Fragen haben oder Beratung wünschen, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.
Sie haben ein Medikament mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure und Vitamin C erhalten, das gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber wirksam ist. Die Dosierung hängt von Ihrem persönlichen Krankheitsbild ab. Wenn Sie beispielsweise unter Kopfschmerzen leiden, gelten andere Einnahmeempfehlungen wie bei Nervenschmerzen. Fragen Sie deshalb uns oder Ihren Arzt um Rat.
Dosierung:
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt nicht andere Anweisungen gegeben hat. Halten Sie bitte die Anwendungs- und Dosierungsvorschriften genau ein. Nur so ist eine optimale Therapie möglich.
Ganz wichtig bei diesem Medikament ist, daß die Einnahme nicht auf nüchternen Magen erfolgt. Essen Sie also erst etwas, bevor Sie Ihre Tablette einnehmen. Eine halbe Scheibe Brot reicht schon, für den Fall, daß Sie beispielsweise selten frühstücken, die Tabletten aber morgens einnehmen sollen.
Das Besondere an Brausetabletten:
Sie haben Ihr Arzneimittel in Form einer Brausetablette erhalten. Das heißt, der Wirkstoff gelangt in bereits gelöster Form in den Magen. Dadurch kann die Acetylsalicylsäure unter Umständen besser vertragen und schneller wirksam werden. Lösen Sie Ihre Brausetablette in einem Glas Wasser auf (etwa 100-200 ml) damit der Wirkstoff mit genügend Flüssigkeit in den Magen gelangt. Stilles Wasser eignet sich am bestem, da kohlensäurehaltige Getränke das Glas zum Überschäumen bringen können und dadurch wertvoller Arzneistoff verlorengehen kann.
Gegenanzeigen:
Gegenanzeigen sind Umstände, bei denen ein Medikament nur nach sorgfältiger Prüfung durch den Arzt eingenommen werden darf. Deshalb sollten Sie Ihren Arzt über vorliegende Krankheiten beispielsweise Allergien, über die Einnahme anderer Medikamente wie etwa blutzuckersenkende Medikamente oder Rheumamittel sowie über die Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Arzneimitteln informieren.
Besondere Hinweise:
Leiden Sie unter Asthma, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen? Unter ständig wiederkehrenden Atemwegsentzündungen mit heuschnupfenartigen Symptomen? Teilen Sie dies Ihrem Arzt mit. Es besteht der Verdacht, daß Sie möglicherweise auf den Wirkstoff Acetylsalicylsäure allergisch reagieren. Bei manchen Patienten, meist bei Allergikern, kann durch Acetylsalicylsäure ein Asthma-Anfall ausgelöst werden.
Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein. Alkohol, vor allem bei regelmäßigem Genuß, kann in Kombination mit Acetylsalicylsäure Magen-Darm-Beschwerden provozieren.
Brause- und Trinktabletten müssen vor Feuchtigkeit geschützt werden; deshalb verschließen Sie das Tablettengefäß direkt nach Gebrauch gut. Die ideale Lagertemperatur ist 15-20° C, genauso wie für Ihren Vorrat an trockenen Lebensmitteln. Und denken Sie bitte daran: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Überprüfen Sie vor der Anwendung der Brause- oder Trinktabletten das Haltbarkeitsdatum. Abgelaufene Arzneimittel sollten sie nicht mehr anwenden.
Dieser Text ist der ABDA-Datenbank entnommen.

Haftungsausschluss

Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Homecare Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.