Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.
Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit
orale parenterale Behandlung zur Sekretolyse:
- Minderung der Blutplättchenaggregation
Sehr häufige unerwünschte Wirkungen ( 1 10)
parenterale Behandlung als Antidot:
- Abfall des Prothrombinwertes (Kausalzusammenhang nicht vollständig geklärt, u.U. Intoxikationssymptom)
Häufige unerwünschte Wirkungen ( 1 100)
parenterale Anwendung als Antidot:
- anaphylaktische Reaktionen mit Urtikaria, Angioödem, Bronchospasmus, Tachykardie, Hypotonie
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen ( 1 1000)
orale parenterale Behandlung zur Sekretolyse:
- Stomatitis
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- allergische Reaktionen: Juckreiz, Urtikaria, Exanthem, Rash, Bronchospastik, Angioödem, Tachykardie, Blutdrucksenkung
parenterale Anwendung als Antidot:
- Hautausschlag
- Übelkeit
- Erbrechen
Seltene unerwünschte Wirkungen ( 1 10000)
orale parenterale Behandlung zur Sekretolyse:
- Blutungen, z.T. im Rahmen von Überempfindlichkeitsreaktionen, Minderung der Thrombozytenaggregation (ungeklärte klinische Relevanz)
- v.a. bei vorbestehendem hyperreaktivem Bronchialsystem, Asthma bronchiale: Dyspnoe, Bronchospasmen
Sehr seltene unerwünschte Wirkungen ( 1 10000)
orale Behandlung zur Sekretolyse:
- schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder Lyell-Syndrom (Kausalzusammenhang nicht vollständig geklärt)
- anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)