AMBROXOL-ratiopharm Hustensaft

250 ml LSE

ratiopharm GmbH
PZN: 00563111

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Grundpreis: 15,56 €/l
Bezugsmenge
5 ml Lösung enthalten 15 mg Ambroxolhydrochlorid.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung
Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.

Dosierung
Soweit nicht anders verordnet, werden folgende Dosierungen empfohlen:

1. Erwachsene:
- Nehmen während der ersten 2-3 Tage 3-mal täglich je 10 ml Lösung (entsprechend 90 mg Ambroxolhydrochlorid/Tag) ein, danach 2-mal täglich je 10 ml Lösung (entsprechend 60 mg Ambroxolhydrochlorid/Tag).

2. Kinder und Jugendliche:
2.1. Kinder bis 2 Jahre:
- Nehmen 2-mal täglich je 2,5 ml Lösung (entsprechend 15 mg Ambroxolhydrochlorid/Tag) ein.
- Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 2 Jahren nur auf ärztliche Anweisung hin angewendet werden.

2.2. Kinder von 2-5 Jahren:
- Nehmen 3-mal täglich je 2,5 ml Lösung (entsprechend 22,5 mg Ambroxolhydrochlorid/Tag) ein.

2.3. Kinder von 6-12 Jahren:
- Nehmen 2-3-mal täglich je 5 ml Lösung (entsprechend 30-45 mg Ambroxolhydrochlorid/Tag) ein.

2.4. Jugendliche ab 12 Jahren:
Siehe Erwachsene.

3. Besondere Patientengruppen:
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung darf Ambroxol nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden.
- Bei schwerer Niereninsuffizienz muss mit einer Kumulation der in der Leber gebildeten Metabolite von Ambroxol gerechnet werden.

Art und Dauer der Anwendung
- Der Saft wird nach den Mahlzeiten eingenommen.
- Ohne ärztlichen Rat soll Ambroxol nicht länger als 4-5 Tage eingenommen werden.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
Die schleimlösende Wirkung von Ambroxol wird durch Flüssigkeitszufuhr unterstützt.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Beeinflussung des Reaktionsvermögens
nein

Ergänzungen-Beeinflussung des Reaktionsvermögens
- parenterale Anwendung:
-- Infusionslösung (1000 mg/50 ml):
Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass unerwünschte Wirkungen wie Schwindel während der Behandlung mit Ambroxol auftreten könnten. Deshalb sollte beim Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen zur Vorsicht geraten werden.
Falls die oben erwähnte Nebenwirkung auftritt, sollten potentiell gefährliche Tätigkeiten wie das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen vermieden werden.
- intraorale Anwendung:
Daten nach der Markteinführung ergeben keine Hinweise für eine Beeinflussung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen; entsprechende Studien sind nicht durchgeführt worden.
- bronchopulmonale Anwendung:
Es gibt keine Hinweise für eine Beeinflussung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen; entsprechende Studien sind nicht durchgeführt worden.

Abhängigkeitsrisiko
keine Angabe

Sonstige Hinweise für den Patienten
- Die sekretolytische Wirkung von Ambroxol wird durch Flüssigkeitszufuhr während der Therapie unterstützt.
- Im Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxol hydrochlorid gab es Berichte über schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)/ toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP). Daher sollte im Falle von Symptomen oder Anzeichen eines progredienten Hautausschlages (manchmal verbunden mit Blasenbildung oder Schleimhautläsionen) die Anwendung von Ambroxol hydrochlorid unverzüglich beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden.
- Die lokalanästhetischen Eigenschaften von Ambroxol können zu einer Veränderung der Geschmackswahrnehmung beitragen.
- Ambroxol ist für die Behandlung von Aphthen in der Mundhöhle nicht geeignet. In einem solchen Fall sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Sonstige Hinweise/Risiken
- Förderung der pränatalen Lungenreifung und Atemnotsyndrom-Prophylaxe: Ambroxol ist auch bei vorzeitigem Blasensprung indiziert, so weit eine Schwangerschaftsverlängerung von mindestens 3 h (72 h) klinisch absehbar erscheint.
- Angabe aus der Literatur: bei einer vorbestehenden Neigung des Patienten zu peptischen Ulzera sollte der Einsatz von Ambroxol zur Sekretlösung sorgfältig abgewogen werden.

Hinweise/Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
- Wie für jeden Wirkstoff mit hepatischer Metabolisierung und anschließender renaler Elimination kann bei Vorliegen einer schweren Niereninsuffizienz eine Akkumulation der in der Leber gebildeten Metaboliten von Ambroxol erwartet werden.
- Zur Dauerinfusion kann 0,75 %ige Ambroxol hydrochlorid-Injektionslösung 0,9 % Natriumchlorid-, Ringer- oder 5 % Glucose-Lösung zugemischt werden. Die Zumischung sollte unmittelbar vor der Anwendung erfolgen, die entstandene Lösung innerhalb von 6 h appliziert werden.
In der Intensivmedizin hat sich die Kombination von parenteraler und inhalativer Ambroxol-Therapie gut bewährt. Später kann die Therapie durch orale Ambroxol-Gaben bequem fortgesetzt werden.
2 %iges Infusionslösungskonzentrat kann mit 0,9 % Natriumchlorid- oder 5~g% Glucose-Lösung gemischt und soll innerhalb von 12 h verbraucht werden.
- Ambroxol hydrochlorid-haltige Lösungen können gleichzeitig mit Fenoterol über denselben i.v. Zugang verabreicht werden.
- Die parenterale Gabe von Ambroxol bei Erwachsenen und Kindern zur Therapie von Atemwegserkrankungen mit gestörter Schleimsekretion soll lediglich dann erfolgen, wenn eine orale Gabe nicht möglich ist.
- Wenn die empfohlene Infusionsdauer von 4 Stunden unterschritten wird, sind im Einzelfall Unverträglichkeitserscheinungen wie Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden möglich.
- Bei irrtümlicher unverdünnter Bolus-Applikation kann es auf Grund der hohen Wirkstoff-Konzentration an der Applikationsstelle zu Hämolyse kommen. Außerdem sind nach i.v. Bolus-Injektionen zentralnervöse Reaktionen nicht auszuschließen, daher ist diese Applikationsform in jedem Fall zu vermeiden.
Eine intraarterielle (i.a.) Anwendung ist ebenfalls zu vermeiden, da in vorklinischen Untersuchungen lokale Ödeme und leichte Vernarbungen im Applikationsbereich beobachtet wurden.
- Inhalationslösungen von Ambroxol hydrochlorid können mit 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung und ß-Sympathomimetika gemischt werden.

(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)
Sekretolytische Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und -transport einhergehen.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Bei kombinierter Anwendung von Ambroxol mit Antitussiva (hustenstillende Mittel) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, so dass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.
Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Ambroxol oder einen der sonstigen Bestandteile.
Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 2 Jahren nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Bei gestörter Bronchomotorik und größeren Sekretmengen (z.B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom) sollte Ambroxol wegen eines möglichen Sekretstaus nur mit Vorsicht verwendet werden.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung darf Ambroxol nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) angewendet werden. Bei schwerer Niereninsuffizienz muss mit einer Kumulation der in der Leber gebildeten Metabolite von Ambroxol gerechnet werden.

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxolhydrochlorid gab es Berichte über schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)/toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP). Daher sollte im Falle von Symptomen oder Anzeichen eines progredienten Hautausschlages (manchmal verbunden mit Blasenbildung oder Schleimhautläsionen) die Anwendung von Ambroxolhydrochlorid unverzüglich beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden.

Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 2 Jahren nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Propylenglycol:
- Bei Babys unter 4 Wochen sollte dieses Arzneimittel mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere, wenn das Baby gleichzeitig andere Arzneimittel erhält, die Propylenglycol oder Alkohol enthalten.
- Die gleichzeitige Anwendung mit einem Substrat der Alkoholdehydrogenase - wie Ethanol - kann schwerwiegende Nebenwirkungen bei Kindern unter 5 Jahren hervorrufen.
- Für Propylenglycol wurde bei Tieren oder Menschen keine Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität gezeigt, es kann aber den Fetus erreichen und wurde in der Milch nachgewiesen. Die Anwendung von Propylenglycol bei schwangeren und stillenden Patientinnen sollte im Einzelfall abgewogen werden.
- Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist eine medizinische Überwachung erforderlich, da verschiedene unerwünschte Wirkungen, die Propylenglycol zugeschrieben werden, berichtet wurden, z.B. Nierenfunktionsstörung (akute Tubulusnekrose), akutes Nierenversagen und Leberfunktionsstörung.

Benzylalkohol:
- Benzylalkohol wurde mit dem Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen ("Gasping-Syndrom") bei Neugeborenen und Kleinkindern in Verbindung gebracht.
- Bei Kleinkindern (unter 3 Jahren) soll das Arzneimittel aufgrund von Akkumulation nicht länger als eine Woche angewendet werden.
- Große Mengen Benzylalkohol sollten wegen des Risikos der Akkumulation und Toxizität (metabolische Azidose) nur mit Vorsicht und wenn absolut nötig angewendet werden, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Benzoesäure:
- Benzoesäure kann Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen) bei Neugeborenen (im Alter bis zu 4 Wochen) verstärken.


Schwangerschaft
- Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Ambroxol bei Schwangeren vor. Dies betrifft insbesondere den Zeitraum bis zur 28. Schwangerschaftswoche.
- In tierexperimentellen Studien zeigte Ambroxol keine teratogenen Wirkungen.
- Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft, insbesondere während des ersten Drittels, nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden.

Stillzeit
- Ambroxol geht beim Tier in die Muttermilch über.
- Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen am Menschen vorliegen, sollte das Arzneimittel in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden.
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (>= 0,1% und < 1%)
- Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen

Seltene unerwünschte Wirkungen (>= 0,01% und < 0,1%)
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z. B. Hautausschlag, Atemnot, Fieber
- Hautausschlag, Urtikaria

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischem Schock, Angioödem und Juckreiz
- Schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme, Stevens-Johnson- Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse und akute generalisierte exanthematische Pustulose)










Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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