REISETABLETTEN STADA

10 St Tabletten

STADA GmbH
PZN: 00749672

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Dosierung
1. Erwachsene:
1.1. Zur Vorbeugung von Reisekrankheiten:
3-mal 50 mg (3-mal 1 Tablette) täglich. Die erste Tablette sollte 30 Minuten vor Reisebeginn eingenommen werden.

1.2. Zur Behandlung von Reisekrankheiten, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen:
4-stündlich 50-100 mg (1-2 Tabletten), doch nicht mehr als 300 mg Dimenhydrinat, entsprechend 6 Tabletten pro Tag.

2. Kinder und Jugendliche:
2.1. Kinder von 6 bis 12 Jahren:
5 mg Dimenhydrinat/kg Körpergewicht, unterteilt in vier Einzeldosen oder 25-50 mg alle 6-8 Stunden, jedoch nicht mehr als 150 mg täglich.

Art und Dauer der Anwendung
Die Tabletten sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
- Während der Behandlung mit Dimenhydrinat sollte kein Alkohol getrunken werden, da Alkohol die Wirkung von Dimenhydrinat in nicht vorhersehbarer Weise verändern und verstärken kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt.
- Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
- Wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden.
Hinweise an den Patienten:
- Das Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Unter Gabe von Dimenhydrinat ist die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht; daher direkte Sonneneinstrahlung meiden.

Beeinflussung von Laborparametern:
- Dimenhydrinat kann bei vorgesehenen Allergie-Tests möglicherweise zu falsch-negativen Test-Ergebnissen führen.
Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen (nicht bei Chemotherapie).
Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
- Früh- und Neugeborenen, da der kindliche Organismus weitaus empfindlicher auf die zentralnervösen und anticholinergen Wirkungen der Substanz reagiert
- Eklampsie
- Epilepsie
- akutem Asthma-Anfall
- Prostataadenom mit Restharnbildung
- Glaukom mit engem Kammerwinkel
- Phäochromozytom
- Alkoholmissbrauch
- zerebrovaskulärer Insuffizienz
- Aminoglykosid-Antibiotika-Therapie, da die eventuell durch Aminoglykosid-Antibiotika verursachten ototoxischen Wirkungen maskiert werden können
- Porphyrie
- gleichzeitiger Therapie mit Monoaminoxidase-Hemmern

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Das Arzneimittel darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei:
- eingeschränkter Leberfunktion
- Herzrhythmusstörungen
- Hypokaliämie, Hypomagnesiämie
- Bradykardie
- angeborenem langem QT-Syndrom oder anderen klinisch signifikanten kardialen Störungen (insbesondere koronare Herzkrankheit, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall verlängern (z. B. Antiarrhythmika Klasse IA oder III, Antibiotika, Malaria-Mittel, Antihistaminika, Neuroleptika) oder zu einer Hypokaliämie führen
- chronischen Atembeschwerden und Asthma
- Pylorusstenose

Schwangerschaft
- Das Arzneimittel ist in der Schwangerschaft kontraindiziert, da Dimenhydrinat am Uterus Kontraktilitätssteigerungen hervorrufen bzw. vorzeitig Wehen auslösen kann.

Stillzeit
- Dimenhydrinat wird in geringen Mengen über die Muttermilch abgegeben. Von einer Anwendung während der Stillzeit ist daher abzusehen.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)
V. a. zu Behandlungsbeginn, Dauer u. U. bis zum Folgetag nach der Applikation:
- Somnolenz
- Benommenheit
- Schwindelgefühl
- Muskelschwäche

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)
- anticholinerge Begleiterscheinungen wie Mundtrockenheit, Tachykardie, Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendrucks, Miktionsstörungen
sublinguale Darreichungsform zusätzlich:
- Schläfrigkeit oder Sedierung, besonders zu Beginn der Behandlung
- Kopfschmerzen

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)
sublinguale Darreichungsform:
- Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen, die häufiger bei älteren Menschen auftreten
- Koordinationsstörungen, Zittern
- Verwirrung, Halluzinationen
- Schlaflosigkeit
- Erhöhter Augeninnendruck
- Myasthenie

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)
sublinguale Darreichungsform:
- Obstipation
- Sehstörungen
- Mydriasis
- ausgetrocknetes Milchsekret
- Orthostatische Hypotonie
- Unruhe, Nervosität
- Erythem, Ekzem, Purpura, möglicherweise ausgedehnte Urtikaria
- Ödeme, Angioödem
- Anaphylaktischer Schock

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)
- Blutzellschäden
sublinguale Darreichungsform zusätzlich:
- Extrapyramidale Symptome bei Kindern
- Leukopenie, Neutropenie
- Thrombozytopenie
- Hämolytische Anämie

Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit
- Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Obstipation oder Diarrhoe
- Stimmungsschwankungen
- V. a. bei Kindern: paradoxe Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern
- allergische Hautreaktionen
- Lichtempfindlichkeit der Haut
- Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
- Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten.
- Wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Arzneimittelabhängigkeit nicht auszuschließen.

(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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