ELOTRANS Pulver

20 St Pulver

STADA GmbH
PZN: 03400504

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Bezugsmenge
1 Beutel zu 6,03 g Pulver enthält: D-Glucose 4,00 g, Natriumchlorid 0,70 g, Natriumcitrat-2-Wasser 0,59 g, Kaliumchlorid 0,30 g.
Elektrolytgehalt der fertigen Lösung: Natrium~h+: 90 mmol/l, Kalium~h+: 20 mmol/l, Chlorid~h-: 80 mmol/l, Citrat~h3~h-: 10mmol/l.
Glukosegehalt der fertigen Lösung: Glucose 111 mmol/l.
Theoretische Osmolarität der fertigen Lösung: 311 mosm/l.

1 Beutel enthält 4 g Glucose, entsprechend 4 g Kohlenhydrate (entspricht 16,4 kcal bzw. 69 kJ). 1 Beutel enthält ca. 0,33 Broteinheiten (BE). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
1 Beutel enthält 4,01 mmol (157 mg) Kalium. Dies ist zu berücksichtigen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sowie Personen unter Kalium kontrollierter Diät.
1 Beutel enthält 17,98 mmol (413,5 mg) Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium kontrollierter (natriumarmer/-kochsalzarmer) Diät.

Allgemeine Hinweise zur Dosierung
- Die Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung des einzelnen Patienten.
- Das Arzneimittel soll die mit dem Durchfall entstehenden Flüssigkeitsverluste ersetzen.
- Die Dosierungsempfehlung basiert auf der Flüssigkeitszufuhr von 150 ml/kg Körpergewicht für Säuglinge und Kleinkinder und 20-40 ml/kg Körpergewicht für größere Kinder und Erwachsene. Bei diesen Angaben handelt es sich nur um Richtwerte. Im Einzelfall kann sowohl eine höhere als auch eine niedrigere Dosierung erforderlich sein.

Dosierung
Soweit nicht anders verordnet gelten folgende Dosierungsempfehlungen:

1. Erwachsene:
1-2 Beutel nach jedem Stuhlgang.
Zu Beginn der Behandlung kann höher dosiert werden, um Flüssigkeitsverluste rasch und vollständig auszugleichen.

2. Kinder und Jugendliche:
2.1. Kinder und Jugendliche:
1 Beutel nach jedem Stuhlgang.

2.2. Säuglinge und Kleinkinder:
3-5 (ggf. auch mehr) Beutel in 24 Stunden, entsprechend dem 1- bis 1,5-fachen der täglichen Trinkmenge.

Art und Dauer der Anwendung
- Zum Einnehmen nach Auflösen in Trinkwasser. Falls kein Trinkwasser vorhanden ist, kann auch frisch gekochtes und abgekühltes Wasser verwendet werden.
- Der Inhalt eines Beutels wird in 200 ml Flüssigkeit aufgelöst und ist sofort zu verwenden. Reste der Lösung sind zu verwerfen.
- Die Flüssigkeitsmenge, in der das Pulver aufgelöst werden soll, ist genau einzuhalten. Eine weniger konzentrierte Lösung enthält nicht die optimale Elektrolyt-Glukosekonzentration, eine höhere Konzentration kann ein Elektrolyt-Ungleichgewicht im Körper verursachen.
- Die Lösung nicht kochen.
- Bei gleichzeitiger Übelkeit und/oder Erbrechen werden Anfangs kleine Mengen von 5 bis 10 ml Trinklösung in 5- bis 10-minütigem Abstand gegeben und die Menge je nach klinischem Zustand des Patienten gesteigert, bis die benötigte Dosis erreicht wurde.
- Bei Durchfallerkrankungen sollen vor Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel sämtliche Nahrungsmittel abgesetzt werden. Dies gilt auch für Milch mit Ausnahme von Muttermilch.
- Bei Stillkindern ist es angezeigt, zuerst die erforderliche Menge der Elektrolytlösung zu verabreichen und dann die Kinder zu stillen, bis sie gesättigt sind. Nicht gestillte Säuglinge erhalten zunächst nur die Elektrolytlösung (Nahrungspause für ca. 6 Stunden, auch Verzicht auf Flaschenmilch). Danach wird mit Wasser verdünnte Nahrung gegeben.
- Nach Abklingen der Symptome (i.a. nach 24-48 Stunden) kann gewöhnlich allmählich wieder zur normalen Nahrung übergegangen werden.
- Kinder erhalten nach Beendigung der Behandlung mit der Elektrolytlösung wieder ihre gewohnte feste Nahrung. Im Einzelfall kann dies jedoch auch bereits früher geschehen.

- Die Dauer der Anwendung des Arzneimittels bei Säuglingen und Kleinkindern bestimmt der behandelnde Arzt. Sie beträgt in der Regel 6-12 Stunden und sollte 24 Stunden nicht überschreiten.
- Schulkinder und Erwachsene nehmen das Arzneimittel nach Anweisung des Arztes bis zum Abklingen des Durchfalls ein, höchstens jedoch 36 Stunden. Danach soll der Arzt ggf. neu über die Behandlung entscheiden.
Kombinationen mit anderen Arzneimitteln:
- Die Wirkung herzwirksamer Glykoside kann herabgesetzt werden. Bei Patienten unter gleichzeitiger Therapie mit Glykosiden sollte der Serumkaliumspiegel kontrolliert werden.
Zur Rehydratation und Elektrolytsubstitution bei Durchfallerkrankungen.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
- Jede Diarrhoe kann Anzeichen einer schweren Erkrankung sein. Bei längerer Dauer und/oder Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens ist daher unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
- Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern können Durchfälle, besonders bei gleichzeitigem, unstillbarem Erbrechen, rasch zu schweren Krankheitserscheinungen (Bewusstseinstrübung, Schock) führen. Es ist daher bei der Durchfallbehandlung von Säuglingen und Kleinkindern in jedem Fall ein Arzt hinzuzuziehen.
Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
- akuter und chronischer Niereninsuffizienz
- metabolischer Alkalose
- unstillbarem Erbrechen
- Bewusstseinstrübung bzw. Schock bei schwerer Dehydratation
- Kohlenhydrat-Resorptionsstörung (Monosaccharid-Malabsorption).

Bei einigen Flüssigkeitsmangelzuständen ist die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht angezeigt, z.B. bei akutem Darmverschluss.

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhöhtem Blutdruck ist vor Beginn der Behandlung wegen der zugeführten Volumen- und Natriummengen zu prüfen, ob die Steigerung des intra- und extravasalen Volumens toleriert werden kann.

Wegen des hohen Glucose-Gehaltes sollte das Arzneimittel von Diabetikern nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt angewendet werden.
(Bei bestehendem oder bisher unerkanntem Diabetes mellitus kann es durch die Einnahme von Elektrolyt-Glucose-Trinklösung zu einer Überzuckerung bis hin zu einem diabetischen Koma kommen.)

Schwangerschaft/Stillzeit
Bei Durchfallerkrankungen in Schwangerschaft und Stillzeit sollte ein Arzt befragt werden.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Als Folge einer durch Kalium bedingten Magenreizung können Übelkeit und Erbrechen auftreten.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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