ACICLOSTAD Creme gegen Lippenherpes

2 g Creme

STADA GmbH
PZN: 06873114

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Die Creme sollte 5mal täglich alle 4 Stunden tagsüber auf die infizierten Hautbereiche dünn aufgetragen werden.

Art und Dauer der Anwendung:
- Die Creme kann entweder mit einem sauberen Finger oder mit einem Wattestäbchen aufgetragen werden, indem dieses mit einer für die Größe der infizierten Hautbereiche notwendigen Menge bestrichen wird.
- Beim Auftragen sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur die bereits sichtbaren Anzeichen des Herpes (Bläschen, Schwellung, Rötung) mit der Creme bedeckt werden, sondern dass auch angrenzende Bereiche in die Behandlung mit einbezogen werden.
- Falls eine Auftragung mit der Hand erfolgt, sollte diese vorher und nachher intensiv gereinigt werden, um eine zusätzliche Infektion der geschädigten Hautpartie, z.B. durch Bakterien, bzw. eine Übertragung der Viren auf noch nicht infizierte Schleimhaut- und Hautbereiche zu verhindern.
- Die Creme darf nicht auf Schleimhäute (z. B. in der Mundhöhle, am Auge oder in der Scheide) aufgetragen werden, da sonst mit lokalen Reizerscheinungen zu rechnen ist.
- Die Behandlungsdauer beträgt im Allgemeinen 4 Tage. Im Einzelfall sollte eine Behandlung so lange erfolgen, bis die Bläschen verkrustet oder abgeheilt sind. Eine Behandlungsdauer von 10 Tagen sollte nicht überschritten werden.

Hinweis:
Um einen größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, sollte die Creme bereits bei den ersten Anzeichen der Herpeserkrankung (Brennen, Jucken, Spannungsgefühl und Rötung) angewendet werden. Wenn die Hauteffloreszenzen ausgeprägt sind und z.B. bereits das Pustel- oder Krustenstadium erreicht haben, ist eine virostatische Behandlung mit Aciclovir nicht mehr sinnvoll.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Beeinflussung des Reaktionsvermögens
ja

Ergänzungen-Beeinflussung des Reaktionsvermögens
Aufgrund der gelegentlich auftretenden neurologischen Nebenwirkungen bei der systemischen Anwendung von Aciclovir muss mit einer Beeinflussung des Reaktionsvermögens gerechnet werden.

Abhängigkeitsrisiko
keine Angabe

Sonstige Hinweise für den Patienten
Augensalbe: Aufgrund der Salben-Beschaffenheit des Arzneimittels kann es zu vorübergehender Beeinträchtigung des Sehens kommen. Besondere Vorsicht ist daher im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen angezeigt.
Hautcreme: Bei der Behandlung mit Aciclovir-Creme kann es, wegen verschiedener Hilfsstoffe, bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zu einer Verminderung der Reißfestigkeit kommen.

Sonstige Hinweise/Risiken
Bei Urinkonzentrationen von > 2,5 mg/ml kristallisiert Aciclovir in den renalen Tubuli aus.
Bei zu schneller intravenöser Injektion steigen BUN und Serum-Kreatininspiegel an. Anschließend ist mit Symptomen einer Niereninsuffizienz zu rechnen.
Mögliche Resistenzentwicklungen wurden bei Immunsupprimierten beschrieben. Dies sollte bei der Dosierung beachtet werden.

Hinweise/Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung
Topische Anwendung:
- Aciclovir-Creme, die zur Anwendung auf der Haut vorgesehen ist, sollte nicht auf Schleimhäute (in der Mundhöhle, am Auge oder in der Scheide) appliziert werden, da lokale Reizerscheinungen nicht auszuschließen sind.
- Aciclovir-Creme sollte mittels eines Wattestäbchens aufgetragen werden, indem dieses mit einer für die Größe des infizierten Hautbereiches notwendigen Menge bestrichen wird. Beim Auftragen sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur die bereits sichtbaren Anzeichen des Herpes (Bläschen, Schwellung, Rötung) mit der Creme bedeckt werden, sondern dass auch angrenzende Bereiche in die Behandlung mit einbezogen werden. Falls eine Auftragung mit der Hand erfolgt, sollte diese vorher und nachher intensiv gereinigt werden, um eine zusätzliche Infektion der geschädigten Hautpartie, z.B. durch Bakterien, bzw. eine Übertragung der Viren auf noch nicht infizierte Schleimhaut- und Hautbereiche zu verhindern.
- Um einen größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, sollte die Creme bereits bei den ersten Anzeichen der Herpeserkrankung angewendet werden.
Wenn die Hauteffloreszenzen bereits das Krustenstadium erreicht haben ist eine virustatische Therapie nicht mehr sinnvoll.
Parenterale Anwendung:
- Um ein Ansteigen des Harnstoffs und des Kreatinins im Blut zu vermeiden, sollte Aciclovir nicht als i.v.Bolus-Injektion, sondern als langsame Infusion über einen Zeitraum von ca. 1h verabreicht werden.
- Die konzentrierte Aciclovir-Infusionslösung hat im Allgemeinen einen PH-Wert von ca. 11. Sie sollte deshalb nicht oral angewendet werden.
Orale Applikation:
Bei eingeschränkter Nierenfunktion, wie sie insbesondere bei älteren Patienten vermehrt auftreten kann, ist auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr während der Behandlung zu achten.
Bei stark immunsupprimierten Patienten oder bei Patienten mit gestörter enteraler Resorption ist die parenterale Verabreichung von Aciclovir in Erwägung zu ziehen.(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)
Zur lindernden Therapie von Schmerzen und Juckreiz sowie zur Beschleunigung der Krustenbildung beim natürlichen Heilungsverlauf von akuten Episoden wiederholt auftretender Lippenbläschen (rezidivierender Herpes labialis)
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Aciclovir oder einen der sonstigen Bestandteile.

Das Arzneimittel darf nicht auf Schleimhäute (z.B. in der Mundhöhle, am Auge oder in der Scheide) aufgetragen werden, da sonst mit lokalen Hautreizungen zu rechnen ist.

Bei Vorliegen von Störungen der körpereigenen Immunabwehr oder schweren Verlaufsformen von Herpes labialis ist diesbezüglich vor Behandlungsbeginn ein Arzt zu konsultieren.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Schwangerschaft:
- Die nach Markteinführung über alle verfügbaren Darreichungsformen und Stärken von Aciclovir in einem so genannten Schwangerschaftsregister dokumentierten Daten zur Anwendung während der Schwangerschaft zeigten keine erhöhte Missbildungsrate im Vergleich zur normalen Bevölkerung. Die aufgetretenen Missbildungen waren nicht einheitlich, so dass nicht auf eine gleiche Ursache geschlossen werden kann.
- Die Anwendung während der Schwangerschaft sollte nach Abwägung des Nutzens und möglicher Risiken erfolgen.

Stillzeit:
- Nach systemischer Anwendung geht Aciclovir in die Muttermilch über. Jedoch ist die Dosis, die ein Kind nach Anwendung des Arzneimittels bei der Mutter durch das Stillen aufnehmen würde, vernachlässigbar.
Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 10%)
Parenteral:
Bei zu rascher intravenöser Injektion ist mit einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion zu rechnen.

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%)
a) systemisch:
- Überemfindlichkeitsreaktionen, wie Hautausschläge, einschl. Photosensibilisierung, Urtikaria, Juckreiz;
- Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Abdominalschmerz;
parenteral:
- kurzfristiger Anstieg des Harnstoffs und Kreatinins im Blut;
- reversibler Bilirubin - Anstieg.
b) lokal:
- Rötung;
- Eintrocknung;
- Juckreiz;
- Brennen;
- Stechen;
- Abschuppung der Haut.
c) Augensalbe:
- leichtes, schnell wieder abklingendes Brennen kurz nach Einbringen der Augensalbe.
Nach Anwendung der Augensalbe können aufgrund ihrer fettartigen Beschaffenheit gelegentlich vorübergehende Sehstörungen auftreten.

Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%)
systemisch:
- diffuser Haarausfall (Zusammenhang mit der Aciclovir-Therapie ungeklärt);
- neurologische Erscheinungen, hauptsächlich in Form von Schwindel, Verwirrtheit, Halluzinationen, Krampfanfälle und Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Müdigkeit; (diese traten hauptsächlich bei Patienten mit geschädigter Nierenfunktion und bei komplizierten Krankheitsverläufen auf);
- Atembeschwerden, Quincke-Ödem, anaphylaktische Reaktionen;
- vorübergehender Bilirubin-, Leberenzym-, Serumharnstoff- und Kreatinin-Anstieg (bei parenteraler Gabe häufiger);
- Absinken hämatologischer Werte (z.B. Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie);
c) lokal:
- Kontakdermatitis.

Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle
Systemisch:
- reversible Entfremdungsprozesse; Psychosen, Koma, Bewusstseinsstörungen.
- Hepatitis, Gelbsucht;
- akutes Nierenversagen;
- lebensbedrohliche metabolische Enzephalopathie;
Augensalbe:
Bei längerer Anwendung (über 14 Tage) kann es in vereinzelten Fällen zu einer oberflächlichen entzündlichen Reaktion des unteren Hornhautrandes und der angrenzenden Bindehaut sowie zu oberflächlichen Hornhautdefekten (Keratitis superficialis punctata), die in der Regel kein vorzeitiges Behandlungsende erfordern und die ohne Folgeerscheinungen ausheilen können.

Unerwünschte Wirkungen,ohne Angabe der Häufigkeit
parenteral:
schwere Entzündungen der Haut - gelegentlich auch Zerstörung der betreffenden Hautareale (nach versehentlicher Verabreichung von Aciclovir in das die Vene umgebende Gewebe)(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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