WICK DayMed Kombi Erkältungsgetränk

10 St PLE

Procter & Gamble GmbH
PZN: 07191196

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Bezugsmenge
- Ein Beutel enthält 500 mg Paracetamol, 200 mg Guaifenesin, 10 mg Phenylephrinhydrochlorid.
- Ein Beutel enthält 157 mg Natrium entsprechend 7,85 % der von der WHO empfohlenen maximalen Tagesdosis von 2 g Natrium für einen Erwachsenen.

Dosierung
1. Erwachsene:
1 Beutel.

Nach Bedarf alle vier Stunden wiederholen, dabei jedoch vier Dosen (Beutel) innerhalb von jeweils 24 Stunden nicht überschreiten.

2. Kinder und Jugendliche:
2.1. Kinder unter 12 Jahren:
Das Erkältungsgetränk darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden

2.2. Kinder ab 12 Jahren:
Dosierung siehe Erwachsene.

3. Ältere Patienten:
Dosierung siehe Erwachsene.

4. Besondere Patientengruppen:
4.1 Patienten mit Niereninsuffizienz:
Nicht anwenden bei Patienten mit schwerwiegender Niereninsuffizienz.

4.2 Patienten mit Leberinsuffizienz:
Nicht anwenden bei Patienten mit Leberinsuffizienz.

Art und Dauer der Anwendung
- Inhalt eines Beutels in einem Becher mit heißem, aber nicht kochendem Wasser auflösen (ca. 250 ml). Lösung auf Trinktemperatur abkühlen lassen und trinken.
- Eine Langzeitanwendung des Arzneimittels wird nicht empfohlen.
Hinweise an den Patienten:
- Patienten sollten darauf hingewiesen werden, das Arzneimittel nicht zusammen mit anderen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln oder anderen Produkten anzuwenden, welche die gleichen Wirkstoffe wie dieses Arzneimittel enthalten. Sie sollten außerdem darauf hingewiesen werden, weder andere Mittel gegen Husten, Erkältung oder verstopfte Nase einzunehmen.
- Die Hepatotoxizität von Paracetamol kann durch übermäßigen Alkoholkonsum potenziert werden. Auf Alkoholgenuss sollte daher verzichtet werden.
- Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Bei der Ausübung dieser Tätigkeiten sollte die Möglichkeit von nachteiligen Effekten wie Schwindelgefühle und Verwirrung in Betracht gezogen werden.

Kombinationen mit anderen Arzneimitteln:
- Sympathomimetika-haltige Produkte sollten bei Patienten, die Phenothiazine erhalten, mit großer Vorsicht angewendet werden.

Beeinflussung von Laborparametern:
- Paracetamol kann den Phosphotungstat-Harnsäure-Test und den Blutzuckertest beeinflussen.

Sonstige Hinweise:
- Der Arzt oder Apotheker sollte überprüfen, dass Sympathomimetika nicht gleichzeitig über mehrere Wege, d.h. oral und topisch (Nase, Ohren und Augen) angewendet werden.
Zur kurzzeitigen symptomatischen Linderung von leichten bis mäßigen Schmerzen, Fieber, verstopfter Nase mit einem schleimlösenden Effekt bei produktivem Husten infolge von Erkältungen und grippalen Infekten.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
- Das Arzneimittel sollte nur dann empfohlen werden, wenn alle Symptome (Schmerz und/oder Fieber, verstopfte Nase und produktiver Husten) vorliegen.
- Wenn die Symptome länger als 3 Tage andauern, ist medizinischer Rat einzuholen.
- Bei anhaltendem oder chronischem Husten, der zum Beispiel auftritt, wenn man raucht, bei Asthma, chronischer Bronchitis oder Emphysem sollte ein Arzt vor der Anwendung gefragt werden.
Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Paracetamol, Guaifenesin, Phenylephrinhydrochlorid, Menthol oder einen der sonstigen Bestandteile
- Leber- oder schwere Niereninsuffizienz
- Hypertonie
- Hyperthyreose
- Diabetes
- Herzerkrankungen
- Engwinkelglaukom
- Porphyrie
- Anwendung zusammen mit trizyklischen Antidepressiva
- Anwendung bei Patienten, die Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) anwenden oder innerhalb der letzten 2 Wochen angewendet haben (erhöhte Lebertoxizität von Paracetamol; Gefahr der Hypertension durch Phenylephrin)
- Therapie mit Beta-Blockern
- Therapie mit anderen Sympathomimetika (Gefahr der Hypertension)
- Kindern unter 12 Jahren.

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Bei Patienten mit einer nicht-zirrhotischen, alkoholbedingten Lebererkrankung besteht eine erhöhte Gefahr einer Überdosierung.

Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit Prostatahyperplasie erforderlich, da diese zu Harnretention neigen können.

Sympathomimetika-haltige Produkte sollten bei Patienten mit Raynaud-Syndrom mit großer Vorsicht angewendet werden.

Die Anwendung von Paracetamol bei Patienten mit schwerer hämolytischer Anämie, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Manges, dehydrierten Patienten und Patienten mit chronischer Fehlernährung sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen .

Schwangerschaft
Dieses Produkt sollte nur angewendet werden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt und keine anderen, sichereren Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Es sollte nur auf Anraten eines Arztes oder Apothekers verwendet werden.

Paracetamol:
Eine große Datenmenge zu Schwangeren weist weder auf eine Fehlbildung verursachende noch auf fetale/neonatale Toxizität hin. Epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren, weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf. Falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden. Es sollte jedoch mit der geringsten wirksamen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum und mit der geringstmöglichen Häufigkeit angewendet werden.

Phenylephrin:
Es liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung von Phenylephrin bei Schwangeren vor. Eine Vasokonstriktion der Uterusgefäße und eine verminderte Durchblutung in Zusammenhang mit der Anwendung von Phenylephrin könnten zu einer fetalen Hypoxie führen.

Guaifenesin:
Die Sicherheit von Guaifenesin in der Schwangerschaft wurde nicht vollständig erwiesen. Derzeit verfügbare Studien weisen keine eindeutigen Ergebnisse zu Verbindungen von Guaifenesin mit foetalen Fehlbildungen auf. Guaifenesin sollte während der Schwangerschaft nur dann angewendet werden, wenn der Arzt es als dringend notwendig erachtet.

Stillzeit
Das Produkt sollte nicht ohne ärztlichen Rat verwendet werden und nur, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt. Paracetamol wird in die Muttermilch ausgeschieden, jedoch nicht in einer klinisch relevanten Menge. Die vorliegenden veröffentlichten Daten erfordern keine Kontraindikation für das Stillen. Es liegen keine Daten darüber vor, ob Phenylephrin in die Muttermilch abgegeben wird, und es gibt keine Berichte über die Auswirkungen von Phenylephrin auf den gestillten Säugling. Bis weitere Daten verfügbar sind, sollte die Anwendung von Phenylephrin bei stillenden Frauen vermieden werden, es sei denn, der Arzt hält es für dringend erforderlich. Guaifenesin wird in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Es liegen keine ausreichenden Informationen über die Auswirkungen von Guaifenesin bei gestillten Säuglingen vor.

Fertilität
Die Auswirkungen dieses Produkts auf die Fertilität wurden nicht speziell untersucht. Präklinische Studien mit Paracetamol deuten für therapeutisch relevante Dosen nicht auf eine besondere Gefährdung der Fertilität hin. Es liegen keine ausreichenden reproduktionstoxikologischen Studien mit Phenylephrin und Guaifenesin vor.
Häufige unerwünschte Wirkungen (>= 1% und < 10%)
- Anorexie, Übelkeit und Erbrechen kommen bei Sympathomimetika häufig vor und können bei Phenylephrin auftreten.

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (>= 0,1% und < 1%)
- Gelegentlich wurde nach längerer Anwendung hoher Paracetamol-Dosen von interstitieller Nephritis berichtet.



Seltene unerwünschte Wirkungen (>= 0,01% und < 0,1%)
- Phenylephrin kann in seltenen Fällen mit einer Tachykardie verbunden sein.
- Wie auch bei anderen sympathomimetischen Aminen können in seltenen Fällen Schlaflosigkeit, Nervosität, Tremor, Angstgefühle, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit, Reizbarkeit und Kopfschmerzen auftreten.
- Bei Guaifenesin zeigten sich in seltenen Fällen ebenfalls Kopfschmerzen und Schwindelgefühle
- Gastrointestinale Störungen, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe sind die bekanntesten Nebenwirkungen in Zusammenhang mit Guaifenesin, treten jedoch selten auf.
- In seltenen Fällen können mit Paracetamol Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautausschlag und Urtikaria auftreten.
- Hoher Blutdruck mit Kopfschmerzen, Erbrechen und Palpitationen können bei Phenylephrin in seltenen Fällen auftreten.
- In seltenen Fällen wurden sowohl für Phenylephrin als auch für Paracetamol Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen einschließlich Hautausschlag, Urtikaria, Anaphylaxie oder Bronchospasmus berichtet.
- Selten anormaler Leberfunktionstest (Anstieg der Lebertransaminasen).

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
Für Paracetamol wurden Blutdyskrasien z.B. Thrombozytopenie, Agranulozytose, hämolytische Anämie, Neutropenie, Leukopenie, Panzytopenie berichtet. Dies bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass ein ursächlicher Zusammenhang bestand.
- Gastrointestinale Effekte von Paracetamol sind sehr selten. Es wurden aber nach der Einnahme von größeren als den üblichen Dosen Fälle von akuter Pankreatitis berichtet.
- Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Haftungsausschluss
Die aufgeführten Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt beruhen auf den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformationen der Arzneimittelhersteller. Die Inhalte sind auf wichtige Informationen reduziert, sollen sachlich informieren und keine Empfehlung oder Bewerbung des Medikaments darstellen, können aber lückenhaft oder unvollständig sein. Die Informationen zu dem oben aufgeführten Produkt ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt und/oder Apotheker oder das Lesen des originalen Beipackzettels des Arzneimittels. Die HAD Apotheke Deutschland haftet nicht für Vollständigkeit und Richtigkeit der Hinweise zu dem oben aufgeführten Produkt. Zu Risiken und Nebenwirkungen des Arzneimittels lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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